Lieber Mitbürger,

auf dieser Seite finden Sie eine kurze Übersicht unserer letzten Aktivitäten. Sie möchten uns einen Vorgang mitteilen? Nutzen Sie gerne das Kontaktforumlar am Ende der Seite. 

Offene Vorgänge: 

01. 2016 Vorschlag Blitzersäulen / Geschwindigkeitsanzeige Heusenstammer Straße. Mehr...

Ausgearbeiteter Vorschlag für Blitzersäulen oder Geschwindigkeitsanzeige in Heusenstammer Straße bei der Stadt eingereicht (Ergebnis noch offen).

02. 2017 Kanalnetz in Rembrücken

Erneute Anfrage bei der Stadt bezüglich des Kanalnetzes in Rembrücken (Bürgeranregung am Infoabend). Ein Gutachten wurde zugesagt (Ergebnis noch offen).

03. 2017 Bolzplatz hinter der Schule Rembrücken. Mehr

Erneuerung Bolzplatz hinter der Schule Rembrücken, soll im Sommer 2017 erfolgen (Ergebnis noch offen).

04. 2017 Jugendtreff im Außenbereich. Mehr...

Jugendtreff im Außenbereich, wo sollen sich Rembrückens Jugendliche sammeln können? Vorschläge eingereicht (Ergebnis noch offen).

05. 2017 Radweg nach Hainhausen. Mehr...

Radweg nach Hainhausen; Erfragung Stand des Projektes (Ergebnis noch offen).

06. 2017 LKW-Lärm durch lose Gullideckel. Mehr...

LKW-Lärm durch lose Gullideckel in Heusenstammer Straße / Obertshäuser Straße (Ergebnis noch offen).

07. 2017 Beseitigung des giftigen Jakobskreuzkraut. Mehr...

Beseitigung des giftigen Jakobskreuzkraut im Rembrücker Gebiet (Ergebnis noch offen).

08. 2017 Grundstück Heusenstammer Straße 5. Mehr...

Verwendung des Grundstücks Heusenstammer Straße 5 für die Gemeinschaft (Ergebnis noch offen).

09. 2017 „Rembrücken-Wein“ als Dankgabe zum Jubiläum. Mehr...

„Rembrücken-Wein“ als Dankgabe zum Jubiläum vorgeschlagen (Ergebnis noch offen).

10. 2017 Eingabe des Landsschaftsbeobachters. Mehr...

Eingabe des Landsschaftsbeobachters, seit Monaten keinen Ansprechpartner, alle Vorgänge noch unbearbeitet (Ergebnis noch offen).

11. 2017 Fehlende Ortspläne und gebietsfremde Werbung. Mehr...

Vorschlag an die Stadt, die seit 2015 fehlenden Ortspläne wieder aufzustellen und gebietsfremde Werbung zu entfernen (Ergebnis noch offen).

12. 2017 Kritik 750 Jahr Feier

Kritik an den Vorbereitungen seitens der Stadt bezüglich der 750 Jahr Feier im nächsten Jahr vorgebracht (Ergebnis noch offen).

13. 2019 Baumstämme an Schranken und auf Parkplatz Sportplatz. Mehr...

Anfang Februar hat das BFR, die in die Jahre gekommen Baumstämme an den Schranken am Tennisplatz und Rehwinkel, sowie die Baumstämme am Sportplatz, bei der Stadt Heusenstamm angefragt, ob sie dafür Ersatz schaffen können.

Das BFR wandte sich seither mehrmals an die Stadt Heusenstamm, leider ohne Erfolg!

14. 2019 Bolzplatz hinter der Matias-Claudius-Schule. Mehr...

Die einzige Möglichkeit für Kinder und Jugendliche ihre Fußball-Leidenschaft in Rembrücken außerhalb von Straßen und Verein auszuüben ist der Bolzplatz hinter dem Kindergarten. Anfang 2017 hat das BFR den desolaten Zustand des Bolzplatzes hinter der Matias-Claudius-Schule bei der Stadt Heusenstamm angesprochen. Das BFR wandte sich seither mehrmals an die Stadt Heusenstamm.

Im Juni 2019 war es dann endlich so weit, und der Bolzplatz wurde hergerichtet. Das Ergebnis ist unbefriedigend.

15. 2019 Feldweg am Friedhof. Mehr...

Der Feldweg am Friedhof ist in einen schlechten Zustand und kaum noch begehbar.
Das BFR hat dies bei der Stadt Heusenstamm angemahnt.
Sie hatte uns in Aussicht gestellt, dass dieses Projekt im Frühjahr 2019 realisiert wird.
Leider wurde es bis jetzt nicht umgesetzt.

16. 2019 Alte Schule Rembrücken. Mehr...

Das BFR regte an, dass an der alte Schule einige Reperaturen getätigt werden müssten.
Die Fenster benötigen einen neuen Anstrich,Reparaturen am Regenfallrohr und am Blitzableiter sind erforderlich.

17. 2019 Verlängerung des Gehwegs an der Heusenstammer Straße. Mehr...

Das BFR hatte letztes Jahr über Verlängerung des Gehwegs an der Heusenstammer Straße diskutiert, die Stadt Heusenstamm hatten in Aussicht gestellt,dass dieses Projekt im Frühjahr 2019 realisiert werde würde.
Leider wurde es bis zum heutigen Tage nicht umgesetzt.


Erfolge

An dieser Stelle soll über Projekte berichtet werden, die seit der Gründung des BürgerForums Rembrücken im November 2001 in unserem Ortsteil realisiert werden konnten. Es soll aber nicht der Eindruck erweckt werden, dass diese Vorhaben ohne unser Zutun nicht verwirklicht worden wären. Wir konnten jedoch in den meisten Fällen erreichen, dass Probleme schneller und näher am Bedarf der Bürger Rembrückens gelöst wurden. Besonders in den Anfangsjahren mussten wir auf die Unterstützung der Presse oder der politischen Parteien zurückgreifen. Als man uns in späteren Jahren deutlicher wahrnahm, konnte vieles im direkten Kontakt mit der Verwaltung erledigt werden. Häufig waren es auch kleinere Missstände, deren Beseitigung das Leben in unserem Ortsteil sicherer und auch nur schöner machte.

Im Folgenden sollen einige wesentliche Projekte beschrieben werden, mit denen wir uns –zum Teil über Jahre hinweg- beschäftigt hatten.

1. 2001 Gründung des BürgerForums. Mehr…

Am 27.10 2001 beschlossen Rembrücker Bürger im Anschluss an einen Info-Abend zum Umnau der Kreuzung in Ortsmitte, um einen Arbeitskreis zu bilden. Am 8. November 2001 trafen sich dann acht Rembrücker Bürger, um zu erörtern, in welcher Form eine Gruppierung unter der Bezeichnung BürgerForum Rembrücken ein „Sprachrohr“ des Ortsteils bilden könne. Es herrschte Einmütigkeit darüber, dass viele in Rembrücken anstehende Probleme von der Verwaltung in Heusenstamm unbeachtet blieben. Neben einer Liste mit vorliegenden Missständen wurde ein Motto für die zukünftige Arbeit erstellt:

  • „Das BürgerForum Rembrücken ist ein parteipolitisch neutraler Zusammenschluss ehrenamtlich tätiger Rembrücker Bürger. Es sieht sich als motivierendes Bindeglied zwischen den Anliegen Rembrücker Bürger und den politischen Mandatsträger“

    Die Gründungsmitglieder waren: Dr. Hartmut von Kienle (Sprecher), Hans Kremer (Presse), Harald Manger (Betreuung Internet), Kurt Kleine, Christian Pape, Hubert Rücker, Arnold Subtil, Lothar Subtil. Die ersten Treffen fanden monatlich im Jugendraum des TVR (Keller) und später in der TVR-Gaststätte statt. Die Protokolle wurden vom Sprecher erstellt und über Internet verteilt.

    Der in einem Leserbrief geäußerte Kommentar „…nach spätestens einem Jahr wird das Strohfeuer Bürgerforum sich erledigt haben“, kann durch die folgenden Beiträge widerlegt werden.

  • Die acht Gründer des BFR bei ihrem ersten Treffen am 8.11.2001
    (von Keine soll heißen von Kienle)

2. 2002 Mängelbeseitigung in der Alten Schule. Mehr…

Am 4.April 2002 unternahmen die Mitglieder des BFR einen Rundgang durch die Alte Schule. Im Laufe der Jahre hatte sich durch Nachlässigkeit der Nutzer eine Reihe von Schäden entwickelt. Bei einem kritischen Rundgang der Mitglieder des BFR wurde eine umfangreiche Mängelliste erstellt, die vier Tage später an die Verwaltung (Martinsee Betriebs GmbH) und an die im Parlament vertretenen Fraktionen gegeben wurde. (Typische Mängel waren defekte Toilettentüren, zugestellte Behindertentoilette, defekte Rollläden, schadhafte Steckdosen). Im September war ein Teil der Mängel beseitigt, Restarbeiten wurden später erledigt.

Aufgrund einer Anregung des BFR wurde von Nutzern eine Kaution erhoben, die bei Schäden im oder am Gebäude einbehalten wurde; hierdurch gingen mut- oder fahrlässige Beschädi-gungen deutlich zurück.

  • Bürgerforum Rembrücken - 2002 Mängelbeseitigung in der Alten Schule Bild 01
  • Bürgerforum Rembrücken - 2002 Mängelbeseitigung in der Alten Schule Bild 02

3. 2003 Bürgermeisterkandidaten in Rembrücken. Mehr...

Am 7.Juli 2003, einige Wochen vor der Bürgermeisterwahl, hatte das BürgerForum Rembrücken die beiden Kandidaten Gerd Hibbeler und Peter Jakoby zu einer öffentlichen Sitzung in die damalige Sozialstation eingeladen. Beiden Gästen wurden 12 Fragen in drei Themenblöcken zugesandt, zu denen sie bei dem Treffen öffentlich abwechselnd Stellung nehmen konnten. Auf diese Weise wurde den Bürgern Gelegenheit gegeben, die Kandidaten „hautnah“ vor Ort zu erleben

Aufgrund einer Anregung des BFR wurde von Nutzern eine Kaution erhoben, die bei Schäden im oder am Gebäude einbehalten wurde; hierdurch gingen mut- oder fahrlässige Beschädi-gungen deutlich zurück.

Themen für die Diskussion mit den Kandidaten
Die Antworten der beiden Kandidaten fielen recht einheitlich aus; beim Punkt „Rembrücken 2013“ ergaben sich keine wesentliche Aussagen, drängender waren die Themen von Block 2 und 3.

4. 2004 Neue Ampelanlage in Betrieb genommen, Mehr…

Im September 2001 wurde in einem vom damaligen Bürgerblock (Freie Wähler) organisierten Informationsabend, die Planung für eine neue Ampelanlage an der Kreuzung Heusenstammer-Hainhäuser Straße und Haupt-Friedhofsstraße vorgestellt. Die anwesenden Rembrücker vermissten eine Regelung für die „Seiteneinsteiger“ und regten Halteschleifen in den Nebenstraßen an. In der Folgezeit gab es mehrere überarbeitete Planungen, die alle nicht zufriedenstellend waren. Erst im Januar 2004, d.h. nach mehr als 2 Jahren Planung und Diskussion gab das ASV (heute Hessen mobil) sein ok zu einer einfachen Planung des Ordnungsamtes. Hier waren endlich die von Anliegern dringend geforderten Kontaktschleifen vorgesehen und sind dann auch eingebaut worden

  • Bürgermeister Jakoby und erster Stadtrat Hajdu überqueren als Erste die Straße unter den kritischen Blicken der BFR-Vertreter.

    Der praktische Betrieb veranlasste das BFR dazu anzuregen, Fahrbahn-Markierung und Parksituation am Beginn der Hauptstraße zu optimieren.
    Das Schild „Bei ROT hier halten“ wurde von Hainhausen her regelmäßig übersehen. Aber erst nach mehr als 10 Jahren ist es dem BFR gelungen. dass ein größerer und besser sichtbarer Hinweis angebracht wurde.

    Auch wenn eine Ideallösung wegen Priorität des Durchgangsverkehrs und Bedürfnis der Anleger nicht möglich ist, haben die Rembrücker inzwischen gelernt, mit der Anlage wie sie ist zu leben.

5. 2005 Gefahrenstelle an Obertshäuser Straße beseitigt. Mehr…

Am 8. Juli 2004 wandte sich das BürgerForum Rembrücken an den Rathauschef und beschrieb eine Gefahrenstelle für Radfahrer am Ende der Obertshäuser Straße. (siehe Brief). Es erfolgte keine Reaktion. Als jedoch im Oktober 2005 an der beschriebenen Stelle eine Radfahrerin beim Zusammenstoß mit einem PKW schwer verunglückte, wurden innerhalb von Tagen Markierungen und Beschilderungen geändert sowie ein Blumenkübel als Barriere aufgestellt. Im Prinzip erfreulich, doch für das Unfallopfer zu spät!


  • Brief vom 8. Juli 2004

  • Nach 15 Monaten erfolgte Reaktion auf obigen Brief

6. 2005 Einladung zu öffentlicher Sitzung. Mehr…

Am 8. Juli 2004 wandte sich das BürgerForum Rembrücken an den Rathauschef und beschrieb eine Gefahrenstelle für Radfahrer am Ende der Obertshäuser Straße. (siehe Brief). Es erfolgte keine Reaktion. Als jedoch im Oktober 2005 an der beschriebenen Stelle eine Radfahrerin beim Zusammenstoß mit einem PKW schwer verunglückte, wurden innerhalb von Tagen Markierungen und Beschilderungen geändert sowie ein Blumenkübel als Barriere aufgestellt. Im Prinzip erfreulich, doch für das Unfallopfer zu spät!

7. 2005 Rembrücken, mehr als nur Kartoffeln. Mehr…

Kurz vor dem Umbau der ehemaligen Sozialstation Rembrücken erreichte die FDP-Fraktion, dass das Stadtparlament letztmalig im früheren Sitzungssaal des Rembrücker Gemeinderats tagte. Das BFR hatte sich vorbereitet, um bei den Stadtverordneten für Rembrücken zu werben, indem unter dem Motto „Rembrücken, mehr als nur Kartoffeln !“ jedem Politiker ein Körbchen Kartoffeln auf den Stuhl gestellt wurde. Diese Überraschung gelang nur dank eines gekippten Fensters, durch das die Körbchen vor der Sitzung auf die Stühle gebracht wurden.

Kommentar in der Presse:
„Stadtteilpolitik in Körbchengröße R

8. 2006 Sanierung der Kläranlage in Rembrücken. Mehr…

Eines der ersten Themen, dessen sich das BürgerForum unmittelbar nach seiner Gründung annahm, war der Zustand der ehemaligen Kläranlage. Diese war etwa 10 Jahre vorher außer Betrieb genommen worden, die Abwässer wurden von da an zwecks besserer Klärung über eine Hochdruckleitung in das städtische Kanalnetz im Hauptort gepumpt. Das bisher zur Klärung genutzte Zick-Zack-Becken diente jetzt als Pufferbecken. Bei Starkregen nahm das Becken das ungeklärte Abwasser auf, um es allmählich in die Leitung nach Heusenstamm abzugeben. Zurück blieb jedes Mal ein dicker Belag von Feststoffen, die im Sommer zum Himmel stanken, da die Reinigung von Hand oft nur nach Tagen erfolgte. Im Winter suchten Vögel in den Rückständen nach Fressbarem, bevor sie in Wohngebieten an die Futterhäuschen flogen.

Neben diesem hygienischen Missstand zeigte sich regelmäßig bei Starkregen, dass die Pufferkapazität des Beckens nicht ausreichte, so dass durch Rückstau im Kanalnetz viele Keller absoffen. Wenn dieser Notstand eingetreten war, rückte die Feuerwehr an, um das Abwasser aus dem Becken abzupumpen und in die gegenüberliegenden Wiesen zu pumpen, wobei die Aktiven immer wieder Sprühnebeln ausgesetzt waren. Zudem wurden Pumpen und Schläuche mit Abwasser kontaminiert. Die Eigentümer der Wiesen waren über die auf dem Gras liegenden Rückstände „not amused“.

Das BürgerForum beanstandete diese hygienischen und hydraulischen Missstände in Schreiben an den Magistrat und die Parteien; zusätzlich wandte man sich die an die Presse, die das Thema ausführlich aufgriff

  • Das offene Zick-Zack-Becken, das immer wieder mit Rückständen belegt war und offen vor sich hin stank.

    Nach einem Starkregen im September 2002 mit vielen gefluteten Kellern gab es zwei Infoabende, in denen der Bürgermeister über Pläne zur Sanierung der Situation informieren ließ.

    Nach einemWechsel auf dem Stuhl des Bürgermeisters wurde 2004 mit den Bauarbeiten begonnen, die im Februar 2006 zu Ende gingen. An der Friedhofstraße wurde ein geschlossenes Regenrückhaltebecken gebaut; wenn dieses zusammen mit einem neu erbauten Rückhaltebecken unter der Hubertusanlage erschöpft ist, wird über einen Kanal mit 2,5 m³ Querschnitt überschüssiges Wasser in einen im Freigelände errichteten Schönungsteich geleitet. Nach Passage des Wassers durch die biologisch arbeitende Pflanzenschicht wird das saubere Wasser in den Bauerbach gepumpt. Hierdurch sind einmal hygienisch saubere Zustände erzielt worden, auch ist die Gefahr von Rückstau geringer geworden. Die Investitionssumme für alle Vorhaben wurde mit 2,3 Millionen € angegeben.

    Leider zeigte sich im Sommer 2016, dass es noch immer Engstellen im Kanalnetz gibt, deren Beseitigung ansteht.

9. 2006: Ehemalige Sozialstation, heute Haus der Begegnung wurde nach Renovierung am 3.11.2006 eingeweiht. Mehr…

Im Juni 2002 wandte sich das BürgerForum Rembrücken an den damaligen Bürgermeister Eckstein und beklagte den maroden Zustand der ehemaligen Sozialstation. Nach einem Lokaltermin wurden Kleinigkeiten ausgebessert, aber der Gesamteindruck blieb nach wie vor desolat. Daher suchten wir im Juni 2003 die Unterstützung der Presse, die das Thema (Offenbach-Post vom 5.6.2003) aufgriff; Der im Original beigefügte Artikel beschreibt in launiger Form den Zustand. Als Kosmetik verbesserte sich daraufhin die Pflege der Außenanlagen.
Bei der Diskussion am 7.7.2003 mit den beiden Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl wurde beiden Politikern die Zusage abgerungen, sich nach erfolgreicher Wahl des Themas anzunehmen. Nach der Wahl erinnerten wir den Sieger Peter Jakoby an sein auf Plakaten gemachtes Versprechen, die Sozialstation zu renovieren. Doch zunächst forderte er ein Nutzungskonzept vom BFR; wir wandten uns an die Bevölkerung und erhielten eine Reihe von Vorschlägen, die an den Bürgermeister weitergeleitet wurden. Daraufhin wurde der Umbau in Angriff genommen und im November 2006 konnte der Bau endlich mit einer ansprechenden Feier eingeweiht werden.

  • Der ursprüngliche Vorschlag, das Gebäude aufzustocken, um eine Wohnung für einen Polizisten oder Feuerwehrmann zu schaffen, war aus Kostengründen nicht realisiert worden. Erfreulich war, dass nicht nur das Gebäude umgestaltet wurde, sondern auch die Außenanlagen zu einem Schmuckstück verwandelt wurden.

    Bei der feierlichen Einweihung am 3.11.2006 gab es noch keinen Namen für das renovierte Gebäude. Das BFR wurde aufgefordert, einen Namensvorschlag zu machen. Ein Aufruf an die Bevölkerung erbrachte mehrere Vorschläge wie z.B.:

    • Bürgertreff
    • Hartliebus-Bunner-Haus
    • Adolf-Kessler-Haus

    Der Magistrat entschied sich schließlich für „Haus der Begegnung“ in Anlehnung an andere städtische Gebäude im Hauptort( Haus der Musik, Haus der Stadtgeschichte…).

    Als Dank für die Neugestaltung sammelte das BFR rund 16.000 € Spenden für einen Brunnen vor dem Gebäude (Siehe Brunnenprojekt).

  • Artikel von Marcus Reinsch in der OF-Post vom 5.6.2003

10. 2008 Brunnen vor dem Haus der Begegnung wurde am 24.8.2008 eingeweiht. Mehr…

Nach der Renovierung der ehemaligen Sozialstation regte Bürgermeister Jakoby an, dass das BFR als „Dankeschön“ Spenden für einen Brunnen im Außengelände einwerben könne. Als Grundstock diente zunächst eine vierstellige Spende einer regionalen Sparkasse. Die Gesamtsumme von gut 16.000 € kam aber durch Spenden der am Bau beschäftigten Unternehmen, besonders aber durch örtliche Unternehmen und die Großzügigkeit der Rembrücker zu Stande.
Drei Mitglieder des BFR fuhren zusammen mit dem Steinmetz Kaufmann ins Rothaargebirge, um in einem Steinbruch einen 9 Tonnen schweren Diabas (grünlich-schwarzer, basaltartiger Stein) auszuwählen, der zu einem Brunnen (Typ Sprudelstein) umgestaltet wurde. Am 24. August 2008 wurde der Brunnen in einer kleinen Feier eingeweiht und zugleich der Stadt Heusenstamm zu treuen Händen übergeben. Nur wenige Stunden nach der Inbetriebnahme mussten einige Kinder zuhause erklären, weshalb ihre Kleidung durchnässt war; der Brunnen wurde somit gut angenommen.

Nach einem Jahr organisierte das BFR ein zweites Brunnenfest zusammen mit dem Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr.

Bürgermeister Peter Jakoby und Mitglieder des BFR bei der Einweihung des Brunnens

Bis heute ist der massive Brunnenstein ein dekoratives Element im Außenbereich des Hauses der Begegnung.

11. 2008 Schnelles Internet für Rembrücken. Mehr…

Traditionell wurde der Ort Rembrücken postalisch von Jügesheim aus versorgt worden. Dies blieb für die Telefonverbindung erhalten, Rembrücken war per Kupferkabel an den Verteiler Jügesheim angeschlossen, weshalb auch die Vorwahl 06106 selbst nach der Gebietsreform erhalten blieb. Über dieses knapp 5 km lange Kupferkabel konnten Anschlüsse ins Internet hergestellt werden. Mit zunehmender Teilnehmerzahl und steigenden Ansprüchen war dies nicht mehr befriedigend, zumal zeitweise am nördlichen Ortsende keine Leistung vorhanden war.
Als die Beschwerden immer stärker wurden, nahm sich das BürgerForum Rembrücken unter der fachkundigen Leitung des Mitglieds Harald Manger des Themas an. Nach einer Reihe von Gesprächen konnten wir im Juli 2008 zwei Vorschläge an den Bürgermeister weitergeben:

  • 1. Der bisherige Anbieter von Kabelfernsehen in Rembrücken bot an, ein Glasfaserkabel von Heusenstamm nach Rembrücken zu verlegen und Haushalte, die bisher Kabelfernsehen von ihm empfangen, daran anzuschließen.
  • 2. Eine Alternative war das Angebot eines Providers, eine Richtfunkstrecke von Heusenstamm nach Rembrücken einzurichten, was aber auch in Rembrücken einen mehr als 10m hohen Antennenmast erfordert hätte.

Im November 2008 veranstaltete der Kabelanbieter WMB Kabelservice GmbH in der Alten Schule eine Info-Veranstaltung, die von mehr als 80 Interessenten besucht wurde. Leider konnte in der Diskussion weder über eine garantierte Leistung und noch weniger über die Kosten eine klare Antwort erhalten werden. (Interessenten sollten einen Vertrag unterschreiben und später erfahren, welche Kosten für welche Leistung anfallen würden!) Nach turbulenter Diskussion brach Bürgermeister Jakoby als Hausherr die Veranstaltung ab.

In der Folgezeit lehnte Bürgermeister Jakoby die Errichtung eines Antennenmastes am Feuerwehrhaus in der Nähe zu Kindergarten und Schule eindeutig ab, da mit Protesten der Eltern zu rechnen war. In den folgenden Wochen führte die Stadtverwaltung unter Beteiligung des BFR Gespräche mit verschiedenen Anbietern. Vier Anbieter machten konkrete Vorschläge, die sie in einer Bürgerversammlung am 19.3.2009 vorstellten. Unter den Anwesenden zeigte sich eine Tendenz zu Telekom, einem der vier Anbieter.
Am 28. Mai 2009 informierte die Telekom in einer neuen Versammlung, dass sie mit der Planung einer Glasfaserverbindung von Jügesheim nach Rembrücken beginnen werde, wenn sich mindestens 300 Interessenten melden würden. Das BürgerForum Rembrücken schaffte es in einer konzertierten Aktion innerhalb einer Woche am 5.Juni 2009 mehr als 300 Unterschriften von Interessenten an die Telekom zu übergeben. Daraufhin wurde ein Kooperationsvertrag zwischen Telekom und der Stadt Heusenstamm geschlossen.
Ab September 2009 konnte man beobachten, wie Fa WMB entlang dem Radweg ein Glasfaserkabel von Heusenstamm nach Rembrücken verlegte, um Internetverbindungen über den Fernsehanschluss anzubieten. Im Juni 2010 wurden dann die ersten Erdarbeiten zwischen Jügesheim und Rembrücken begonnen. Im Januar 2011 war der Ausbau von Telekom abgeschlossen und interessierte Teilnehmer wurden nach einander angeschlossen. Später zeigte sich, dass drei Verteiler im Ort zu wenig waren, so dass der nördliche Ortsteil oft unterversorgt war. Durch eine zusätzliche Ringleitung entlang dem Radweg wurde diese Lücke geschlossen. Zwischenzeitlich steht auch die Leistungsstufe VDSL zur Verfügung. Damit ist eine fast endlose Geschichte zu einem Abschluss gekommen.

12. 2009 Erneuerung von Hauptstraße und Dorfplatz. Mehr…

Anfang der 90er-Jahre wurde in der Hauptstraße eine Gasleitung verlegt; im gleichen Zeitraum wurden von der EVO Elektroleitungen unterirdisch verlegt. Da seinerzeit geplant war, die Hauptstraße im Rahmen des Programms „Unser Dorf soll schöner werden“ mit Pflaster abzudecken, durften die beiden Versorger ihre Gräben nur provisorisch verschließen. Daher bot nach über 10 Jahren die Hauptstraße ein desolates Bild mit Schlaglöchern und Grasbewuchs.

Zwischen 2005 und 2007 wandte sich das BFR mehrmals an den Bürgermeister und regte die Erneuerung der Hauptstraße an. Da keinerlei Unterlagen über die Vereinbarungen mit den Energieversorgern vorlagen, waren wir lediglich auf mündliche Überlieferungen angewiesen. Dennoch forderten wir die Arbeiten auszuführen, ohne dass Anliegerbeiträge erhoben werden sollten.

Im Mai 2007 wurden wir bei einem Ortstermin informiert, dass das Projekt in nächster Zeit in Angriff genommen werde. Auch sollte gleichzeitig der Dorfplatz neu gestaltet werden. Durch einheitliche helle Pflasterung bis vor die Kirche sollte das gesamte Ensemble einen großzügigen Charakter erhalten. In der Folgezeit hatten wir mehrere Gespräche mit der Verwaltung über Feinheiten der Planung, besonders bezüglich der Parkplätze. Ende 2008 wurde mit den Arbeiten begonnen.

Als Ersatz für eine verkrüppelte Linde konnten wir die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bewegen, 5 repräsentative Lindenbäume zu stiften. Zusammen mit Bänken und einem historischen Brunnen wurde ein optischer Blickfang zwischen Kirche und Alter Schule geschaffen.

Auch die Freifläche hinter der Alten Schule wurde neu gestaltet, der in der Rasenfläche stehende Tulpenbaum war wieder eine Stiftung der SDW.

Nach vielen Wochen Bauarbeiten und Behinderungen der Anlieger konnten Hauptstraße und Dorfplatz mit einem kleinen Festakt im Mai 2009 eingeweiht werden. Wir nutzten den Anlass, an der Alten Schule eine Tafel mit Daten der Geschichte Rembrückens anzubringen bzw. zu enthüllen.


Bürgermeister Peter Jakoby und Dr. Hartmut von Kienle (BFR) enthüllen eine Tafel mit Daten aus der Geschichte Rembrückens

Überraschung: Anlässlich der Einweihung des Dorfplatzes stellten die Alten Herren der Fußballer und Tischtennisspieler einen Maibaum auf.

Wenn heute eines der traditionellen Dorffeste wie Kerb oder Kartoffelfest auf dem Platz gefeiert werden, sind die Beeinträchtigungen der Bauphase längst vergessen.

13. 2009: Spielgeräte aufgestellt. Mehr…

Als vom Spendenkonto für den Brunnen nach Abrechnung aller Kosten noch Geld übrig geblieben war und auch die beiden Geschichtstafeln bezahlt waren, musste eine Verwendung für den Restbetrages gefunden werden. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des BFR, Spiel- bzw. Turngeraät zu spenden, die in der Grünfläche neben dem Kindergarten aufgestellt wurden. Die Trittspuren neben dem Balancierbalken beweisen, dass dieses Gerät regelmäßig genutzt wird.

  • „Einweihung“ bei strömendem Regen ohne Kinder.

  • Hier fehlt wohl noch die Anleitung wie der Balken genutzt werden kann.

14. 2014 NEIN zur Biogasanlage. Mehr…

  • Im Laufe des Jahres 2013 erfuhren wir, dass ein Rodgauer Landwirt das nicht mehr vom Hessischen Rundfunk genutzte Areal bei Weiskirchen erworben habe und dort eine Biogas-Anlage plane. In einem ausführlichen Gespräch mit dem potentiellen Betreiber machten wir uns ein Bild vom Volumen der geplanten Anlage. Nach Besichtigung baugleicher Anlagen in der Wetterau konnten wir die Begleiterscheinungen beim Betrieb einer Biogasanlage erkunden.

    Die Biogasanlage sollte auf der Gemarkung Rodgau entstehen; Heusenstamm-Rembrücken konnte somit nicht am Genehmigungsverfahren teilnehmen. Trotzdem erstellte das BFR ein Papier („NEIN zur Biogasanlage am Hengster“) mit Argumenten gegen die geplante Anlage an dem vorgesehenen Standort (unsere Argumente bezogen sich nicht gegen die Anlage als solche, sondern gegen den geplanten Standort).Bei einer vom BFR organisierten Info-Veranstaltung in Februar 2014 im Haus der Begegnung konnten 615 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt werden, die am 2.März 2014 publikumswirksam der Regierungspräsidentin überreicht wurden.

Nach Monaten bangen Wartens erreichte uns die Information, dass der Landwirt seinen Antrag auf Genehmigung der Biogasanlage zurückgezogen habe. Somit konnte die befürchtete Beeinträchtigung der Wohnqualität in Rembrücken und des Naherholungsgebietes abgewendet werden.

15. 2015 Vier Bürgermeister-Kandidaten in Rembrücken. Mehr…

Im August dieses Wahljahres wurden die vier Bewerber um den Bürgermeisterposten Uwe Giebel, Halil Öztas, Thomas Hartmann und Hans-Peter Löw vom BürgerForum nach Rembrücken eingeladen, um sich den Einwohnern vorzustellen. Die Kandidaten erhielten vorher eine Reihe von Fragen zu Rembrücker Themen zugestellt, zu denen sie in wechselnder Reihenfolge Stellung nehmen konnten.

Trotz der fast unerträglichen Hitze war der Saal im Haus der Begegnung übervoll.

Durch diese Veranstaltung bot das BFR,- wie schon 12 Jahre zuvor,- Gelegenheit die vier Bewerber um den Bürgermeistersessel hautnah zu erleben und mit ihnen zu diskutieren.

Die Saaltemperatur veranlasste den späteren Wahlsieger Halil Öztas zu dem Versprechen, nach seinem Sieg eine Klimaanlage für den Raum des Treffens zu „spendieren“. (Die Anlage ist zwischenzeitlich installiert).

Auch diese Veranstaltung förderte den Bekanntheitsgrad des BFR und wurde als Beweis für unser Engagement für Rembrücken honoriert.

Die vier Kandidaten, moderiert von Dr. Hartmut von Kienle, Sprecher des BFR .

16. 2016 Einkaufs-Shuttlebus uninteressant? Mehr...

In der Versammlung vor der Bürgermeisterwahl 2015 wurde der Wunsch von älteren Bürgern Rembrückens geäußert, die Einkaufsmöglichkeiten zu verbessern. Bürgermeister H.Öztas regte an, dass das BürgerForum Rembrücken herausfinden solle, ob an einem Shuttle-Bus-Service zu den Einkaufsmärkten in Heusenstamm Interesse bestehe.

Trotz Aktivierung in verschiedenen Medien, waren lediglich vier Bürger an einem solchen Service interessiert. Offensichtlich haben sich Bürger, die nicht mehr Autofahren wollen, anderweitig organisiert, z.B. durch bestehenden Lieferservice, durch die Einkaufshilfe der Bürger-und Seniorenhilfe, durch Familien- oder Nachbarschaftshilfe.

17. 2017 Werbebanner für Jubiläum enthüllt. Mehr…

Rechtzeitig vor dem Jubiläumsjahr wurde am 30. August 2017 am Ortseingang Rembrückens ein Werbebanner für den 750. Geburtstag Rembrückens enthüllt. Das moderne Bild wurde von der Rembrücker Designerin Tatjana Adelt geschaffen. Das Bild zeigt in stilisierter Form die für Rembrücken ortsprägenden Elemente: Kirche, Alte Schule, Dorfbrunnen, alte und moderne Wohngebäude, alles vor dem Hintergrund einer Wald-Kulisse. Trotz des modernen Designs weckt das Bild die Assoziation zu Heimat in dörflicher Idylle. Wir sollten dieses Design später noch auf dem Festprogramm, auf unserem Jubiläumswein und auf dem Buch „Rembrücker Geschichten“ wiederfinden. Auch der modernisierte Briefbogen des BürgerForums wird dieses Bild tragen. In der rechten unteren Ecke bezieht sich der „Rindskopf“ mit der stilisierten Brücke auf den ersten Namen unseres Orts „Rintbrucken“. Dieses Logo wird später auf der Jubiläumsskulptur erscheinen.


  • Die feierliche Enthüllung des Banners.


  • Humorvoller Kommentar in der Heusenstamm-Stadtpost

18. 2018: 750-Jahrfeier, Teil 1 (6.Mai 2018). Mehr…

Schon früh, nämlich im Jahr 2014 wurden innerhalb des Bürgerforums Rembrücken erste Ideen für den 750. Geburtstag unseres Ortes entwickelt. Als wichtiges Projekt wollten wir ein Buch erstellen, das sich von klassischen Chroniken unterscheiden sollte. Als Titel wurde „Rembrücker Geschichte(n)“ festgelegt.

Als nächstes musste ein genaues Datum für die Geburtstagsfeier ermittelt werden; in der Urkunde der Ersterwähnung ist als Datum „die Oktav nach Ostern 1268“, ein Datum um den 12.April genannt. In Gesprächen mit der Stadtverwaltung und Prof. Götz von der Kirchengemeinde wurde festgelegt, dass an einem Tag in der Nähe des o.a. Datums eine Festmesse und eine akademische Feier stattfinden sollten. Andere Feiern sollten zu einem späteren Zeitpunkt in Verbindung mit dem Kultursommer Heusenstamm stattfinden. Außerdem wollte sich die Stadt Heusenstamm um die Feier zur Eröffnung des Kultursommers Südhessen bewerben.

  • Wegen der Osterferien und wegen Belegung der Rembrücker Kirche am Weißen Sonntag wurde als Termin für Festmesse und die Akademische Feier der 6.Mai festgelegt.

    In der Folgezeit organisierte das Kulturamt der Stadt einen Arbeitskreis, in dem die unterschiedlichen Feierlichkeiten geplant werden sollten. In vielen, teils turbulenten Diskussionen musste ein Kompromiss zwischen den Vorstellungen der Rembrücker Bürger und der Verwaltung gefunden werden. Erschwerend war auch die fehlende Budgetplanung für die Feier. Letztendlich konnte für die Feierlichkeiten am 6. Mai und für das Festwochenende 14./16.Juni ein würdiges und interessantes Programm zusammengestellt werden, das die Rembrücker Bürger und alle Besucher begeistert genossen:

Am 6. Mai 2018 wurde in der Kirche Mariä Opferung eine feierliche Messe gefeiert, die von dem kürzlich ernannten Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf zelebriert wurde; Konzelebranten waren der Ortspfarrer Weber, sowie drei weitere Geistliche, die Beziehungen zu Rembrücker hatten.

Der Chor Jubilate Deo präsentierte erstmalig die Rembrücker Messe mit dem Komponisten Gabriel an der Orgel.

  • Da die Kirche nur eine begrenzte nur eine begrenzte Kapazität bietet, die von vielen Ehrengästen genutzt wurde, wurde die Messe in ein auf dem Dorfplatz errichteten Festzelt übertragen. Hierfür konnte durch Vermittlung des BFR das Rembrücker Unternehmen SatCom als Sponsor gewonnen werden. Die von Meisterhand professionell gestaltete Übertragung ist als bleibende Erinnerung an dieses für Rembrücken einmalige Ereignis auf einer beim BFR verfügbaren DVD festgehalten

DVD vom Gottesdienst am 6.5.2018 mit Uraufführung Rembrücker Messe

Im Anschluss übernahm die Freiwillige Feuerwehr Rembrücken bei herrlichem Frühlingswetter die Bewirtung der Besucher, die alle vom stilvollen Service der Betreuer begeistert waren.

Für eine begrenzte Anzahl von Besuchern gab es die Möglichkeit, in der Kirche dem Ein-Mann-Stück von Dr. Grimm „Der Altar“ beizuwohnen. Hier wurde die Geschichte des Rembrücker Altars nacherzählt.

Um 14 Uhr begann im festlich geschmückten Festzelt die akademische Feier. Zu Beginn trug sich Bischof Dr. Peter Kohlgraf in das Goldene Buch der Stadt Heusenstamm ein. Es folgten Festreden, Grußworte und Ehrung von Prof.Götz und Dr. von Kienle mit der Ehrenplakette der Stadt Heusenstamm statt. Die Veranstaltung wurde von Björn Uhl moderiert; die musikalische Umrahmung durch Klavierspiel von Robert Karasek wurde durch Vermittlung des BFR von Bauer Music GmbH gesponsert. Alle Anwesenden waren von dem würdigen Rahmen und Ablauf der Feier vorbehaltlos begeistert.

Gleichzeitig wurde den ganzen Tag über an einem separaten Tisch das Buch „Rembrücker Geschichten“ und Jubiläumswein von Mitgliedern des BFR verkauft.

Im Vorfeld der Jubiläumsfeier gab es Diskussionen, wie dieses Ereignis für die Zukunft festgehalten werden könne. Schnell herrschte Einigkeit, dass ein steinernes Denkmal ein geeignetes Objekt sei. Obwohl der Künstler honorarfrei arbeitete und auch die Steine (Sandstein vom Main) auf seine Kosten beschaffte, waren wir auf Spenden angewiesen; mit dem abgebildeten Flyer sprachen wir mit Erfolg die Bürger Rembrückens an. Dankenswerterweise übernahm der Heusenstammer Heimat-und Geschichtsverein die administrativen Aufgaben der Spendenverwaltung

Nach der akademischen Feier begab sich die Festgemeinde zum Dreieck, wo nach langem Kampf endlich ein Platz für die Skulptur als Erinnerung an den Geburtstag gefunden worden war. Im Beisein des Künstlers Patrick Witte übernahmen Bürgermeister Öztas und der Sprecher des BFR die Enthüllung der Skulptur. Unter dem Beifall der Zuschauer stiegen zahlreiche weiße Luftballons in die Höhe. Patrick Witte erklärte seine Idee, durch die Zweiteilung des Rindskopfes die Zweiteilung zwischen Altem uns Neuem Ort darzustellen. Beide Ortsteile sollen aber durch die Skulptur vereint werden, was spätestens beim Blick auf die Spendertafel an der Rückseite sichtbar wird.

  • Alle Beteiligte, ob Aktive oder Besucher, verließen die Feier erfüllt von der Atmosphäre und der gelungenen Organisation. Es ist erfreulich, dass es nach den Auseinandersetzungen im Vorfeld gelungen ist, den Besuchern einen harmonischen und stilvollen Festsonntag zu präsentieren.

19. 2018 750-Jahrfeier, Teil 2. (15.-17.5.). Mehr…

Das Festwochenmende 15./17.Juni 2018 begann am Freitagabend mit der feierlichen Eröffnung des Kultursommers Südhessen. Landrat Oliver Quilling, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hatte, erläuterte, dass man bewusst in diesem Jahr ein in diesem Rahmen ungewöhnliches Ereignis zur Eröffnung ausgewählt habe: „Ein open-air-Konzert in einem Dorf der Region, das seinen 750.Geburtstag feiere, sei schließlich auch ein Teil des Kulturlebens in der Region“.
Während sich die Ehrengäste nach mehreren Grußworten auf der Terrasse des TVRembrücken stärkten, füllte sich der daneben liegende Sportplatz mit knapp 2000 Besuchern. Die meisten Gäste kamen mit von der Stadt Heusenstamm organisierten Shuttle-Bussen, die von Heusenstamm und von Hainhausen aus Rembrücken anfuhren. Gleichzeitig war die L 3405 ab der Trompete komplett gesperrt und diente als Parkplatz. Das Konzept hatte sich hervorragend bewährt. Bis Mitternacht genossen die Besucher bei herrlichem Wetter die verschiedenen Musik-darbietungen

Am Abend des folgenden Tages hatten die Besucher viel Spaß an der von der Freiwilligen Feuerwehr Rembrücken souverän durchgeführten (Spaß-)Vereinsolympiade, die im letzten Moment noch von der Mannschaft der Feuerwehr durch taktisch klugen Einsatz des Jokers gewonnen wurde. Hervorragend war an diesem Abend die Bewirtung.

Ein völlig verändertes Bild bot am Sonntag die Rembrücker Hauptstraße: Das BFR-Mitglied Patrick Witte hatte mit seinen Mitstreitern erreicht, dass zahlreiche Bürger ihre Höfe geöffnet hatten, um entweder selbst oder durch Unterstützung von Vereinen die Besucher mit unterschiedlichen Angeboten an Speis und Trank zu bewirten. Daneben konnten die Kinder sich in einer Hüpfburg, bei Alpakas zum Reiten, bei einem künstlichen Bullen mit Bull-riding und vielen anderen Attraktionen vergnügen.

Im Pfarrsaal fand eine beachtenswerte Ausstellung des Heusenstammer Künstlervereins mit der Präsentation Rembrücker Motive statt; im Festzelt trat zu zwei Terminen das Ensemble Eva-Zeidler mit einem Theaterstück über die Geschichte Rembrückens auf.

Es ist nicht möglich, die gelöste und heitere Stimmung auf Rembrückens „Festmeile“ mit Worten zu beschreiben. Das größte Lob der Besucher war der vielfach geäußerte Wunsch, diese Veranstaltung der „Offenen Höfe“ zu wiederholen. Mal sehen…

20. 2018 Tempo 30 auf der Durchgangsstraße kann bleiben. Mehr...

  • Im Oktober 2017 war in der Offenbach zu lesen, dass das Regierungspräsidium Darmstadt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf der Durchgangsstraße wieder auf Tempo 50 anheben möchte. Etwa sechs Jahren zuvor wurde nach einem tödlichen Unfall die verminderte Geschwindigkeit angeordnet.

    Als sich in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Nachrichten über eine angeordnete Erhöhung des Tempos verdichteten, stieg die Unruhe unter den Bürgern Rembrückens. Das BürgerForum organisierte daraufhin eine Unterschriften-Aktion durch Verteilung eines Flyers an alle Haushaltungen, durch einen Info-Vormittag im Haus der Begegnung und durch Auslegen von Listen bei Bäcker Schnabel und in Rücker’s Hofladen

    Bewährt hatte sich auch die Idee, mit Hilfe des Flyers eine Art „Briefwahl“ zu tätigen. Auf diese Weise konnten wir innerhalb kurzer Zeit 630 Unterschriften sammeln und an das Regierungspräsidium Darmstadt schicken.

  • Dieser Flyer wurde vom BFR an alle Rembrücker Haushalte verteilt

Gleichzeitig hatte der Magistrat der Stadt einen Antrag gestellt, auf der Durchgangsstraße einen Test mit Tempo 30 zu genehmigen. Als der RP unsere Argumentation an das Verkehrsministerium in Wiesbaden weiterleitete, beurteilte man dort unsere Argumente als positiven Beweis für den Nutzen von Tempo 30, so dass ein Test überflüssig sei. Das Ministerium wies den RP an, die Anordnung von Tempo 50 zurückzunehmen.

Die Einwohner Rembrückens freuten sich über dieses „Weihnachtsgeschenk“ und bewerteten die schnelle Entscheidung als bürgernahe Entscheidung. Das BürgerForum Rembrücken sieht sich in seiner Taktik bestätigt, dass durch sachliche Argumentation einmal die Bürger aktiviert werden können, aber auch in der Politik etwas erreicht werden kann.

In der Offenbach-Post vom…..konnte man einige Tage später die Bestätigung der telefonischen Nachricht lesen.

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